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Streit nach SRF-«Arena»Muslimin versus Muslimin

Die Debatte um ein Verhüllungsverbot entzweit Prominente: SRF-Moderatorin Amira Hafner-Al Jabaji greift Saïda Keller-Messahli frontal an.

Sie greift nicht nur ihre Kontrahentin an, sondern auch ihre Arbeitgeberin: Amira Hafner-Al Jabaji, Moderatorin bei SRF-«Sternstunde».
Sie greift nicht nur ihre Kontrahentin an, sondern auch ihre Arbeitgeberin: Amira Hafner-Al Jabaji, Moderatorin bei SRF-«Sternstunde».
Foto: Oscar Alessio (SRF)

Es war eine gehässige Diskussion in der SRF-«Arena» von Ende Januar zur Verhüllungsverbotsinitiative. Islamkennerin und Menschenrechtsaktivistin Saïda Keller-Messahli war laut, emotional und manchmal zu angriffig. Tags darauf schrieb sie auf Twitter: «Ja, ich war in der ‹Arena› zu laut, zu ungeduldig. Tut mir leid!»

Doch aus diesem Auftritt ist nicht nur ein erbitterter Streit zweier Musliminnen entstanden, sondern auch eine Kontroverse innerhalb der SRG. Amira Hafner-Al Jabaji, Moderatorin bei SRF-«Sternstunde», verschickte Anfang Woche eine Stellungnahme mit dem Titel «Ausser Kontrolle» und griff Saïda Keller-Messahli darin frontal an. Hafner bezeichnet Keller als einen «ausser Kontrolle geratener Bulldozer», der alles platt walze, was sich ihm argumentativ in den Weg stelle. Publiziert ist der Kommentar auch auf der Website des Interreligiösen Think-Tank Schweiz, den Hafner präsidiert und der ein Verhüllungsverbot bekämpft.

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