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«Geisterkonzert» in Basler AggloMusik ist auch eine Frage der richtigen Haltung

Ist ein harmonisches Miteinander zwischen unterschiedlich gestimmten Instrumenten möglich? Ja, wie die Basel Sinfonietta bei ihrem jüngsten Konzert zeigt. Notabene ohne Publikum im Saal.

Das Konzert der Sinfonietta konnte man im Livestream verfolgen, im Saal waren nur wenige Besucher zugelassen.
Das Konzert der Sinfonietta konnte man im Livestream verfolgen, im Saal waren nur wenige Besucher zugelassen.
Foto: Zlatko Mićić

Die Basel Sinfonietta verzichtet 2020/21 auf ein fixes Saisonprogramm und setzt auf eine rollende Planung. Konzertbesucher werden jeweils einige Wochen oder Monate vor dem Event über Details informiert. Dieses Vorgehen erweist sich im Pandemiejahr mehr denn je als Vorteil. Denn selbst von den restriktiven Basler Richtlinien (Teil-Lockdown seit diesem Montag) lässt sich das Orchester nicht abschrecken und lädt zu einem «Geisterkonzert» mit Livestream ein.

Dieses ist am Sonntagabend im Kuspo Münchenstein über die Bühne gegangen. Geisterhaft war die Atmosphäre aber wohl weniger für die Internetnutzer, die das Konzert online verfolgten, als für die ganz wenigen Besucher im Saal: Etwa zehn Mitarbeiter des Orchesterbüros, Pressevertreter und sonstige Hörer sassen dem Orchester gegenüber. Die Hörerinnen und Hörer im Saal durften zudem keinen Applaus spenden, weil dieser die Aufzeichnung des Konzert gestört hätte.

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