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Kampf um den RegierungsratMück ist eine Risikowette der Linken

Die Basta-Kandidatin stellt sich hinter illegale Demos und unterstützt die antisemitisch gefärbte BDS-Bewegung. Das könnte auch gemässigte SP-Wähler abhalten. Das ist für die Bürgerlichen eine gute Nachricht – aber es droht in einem Fall das grosse Debakel. Eine Analyse.

Heidi Mück will wieder in die Regierung. Das ist eine Risikowette der Linken.
Heidi Mück will wieder in die Regierung. Das ist eine Risikowette der Linken.
Foto: Florian Bärtschiger

Ja, wer darfs denn nun sein, der sich zu Kaspar Sutter auf dem linken Ticket für den zweiten Wahlgang gesellen darf? Am Dienstagabend wird heftig diskutiert bei der Mitgliederversammlung der Grünen, und, wie man hört, gehen die Meinungen gehörig auseinander. Die Mitglieder debattierten: Wollen wir das? Oder wären nicht Thomas Grossenbacher oder Michael Wüthrich bessere Optionen, obschon sie Männer sind?

Am Ende setzt sich aber doch Heidi Mück durch. Ein umstrittener Entscheid. Es fehlt das grosse Vertrauen in die Basta-Politikerin. Und es regt sich eine Wut auf die Sozialdemokraten. Die SP hat, obschon Wahlverliererin, gehörig Druck auf die Grünen ausgeübt – Tenor: Nominiert eine Frau, sonst entsagen wir euch die Unterstützung.

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