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Rotblau weltweitMohamed Elneny schauspielert und hat Glück

Der Ägypter kann froh sein, dass er nach seiner Showeinlage gegen Burnley nicht wie Granit Xhaka vom Platz fliegt.

Burnleys James Tarkowski und Arsenals Mohamed Elneny tauschen ein paar Nettigkeiten aus.
Burnleys James Tarkowski und Arsenals Mohamed Elneny tauschen ein paar Nettigkeiten aus.
Foto: Keystone
  • England
    Der einzige Lichtblick für
    Mohamed Elneny beim überraschenden Tabellenfünfzehnten Arsenal ist, dass er in dieser Saison regelmässig in der Startelf steht. Als er im Sommer nach Ablauf seiner Leihe von Besiktas Istanbul nach London zurückkehrte, gab es Gerüchte, der Ägypter würde verkauft werden, da Arsenal-Trainer Mikel Arteta keine Verwendung für ihn hätte. Doch dieser wollte Elneny dann offenbar noch nicht abschreiben und setzte ihn deshalb in den bisherigen zwölf Premier-League-Partien sechsmal von Anfang an ein. Bei der 0:1-Niederlage am Sonntag gegen Burnley zeigte sich der Mittelfeldspieler allerdings von einer unschönen Seite: eine Viertelstunde nach Granit Xhakas Tätlichkeit und dem darauffolgenden Platzverweis (58.) fasste Elneny bei einem Eckball seinem Gegenspieler ins Gesicht und ging danach selbst zu Boden. Die Szene wurde vom Videoschiedsrichter überprüft und Elneny hatte Glück, nur mit einer Verwarnung davonzukommen.

  • Frankreich
    Jonas Omlin ist mit Montpellier immer noch an der Tabellenspitze der Ligue 1 mit dabei. Zwar verschuldete der 26-Jährige beim 3:2 gegen Lens ein unglückliches Eigentor, als der Ball vom Pfosten an seinem Rücken abprallte. Dennoch ist er mit seiner Mannschaft auf dem fünften Rang und nur drei Punkte beträgt der Rückstand auf Tabellenführer Lille.

  • Italien
    Seit dem Abstieg aus der der höchsten Spielklasse im Sommer dümpelt
    Birkir Bjarnason mit Brescia im Mittelfeld der Serie B herum, derzeit steht der Club aus der Lombardei auf dem elften Tabellenrang. Das 3:1 gegen Salernitana am Samstag war erst der dritte Sieg und Bjarnasons Treffer an diesem Tag sein erster in der Saison 20/21. Ähnlich geht es Arlind Ajeti, mit Reggiana ist der Innenverteidiger Zehnter und Tabellennachbar von Brescia.

  • Schottland
    Beim 2:0 gegen Kilmarnock erzielte
    Mohamed Elyounoussi sein neuntes Pflichtspieltor aus den letzten elf Spielen für Celtic Glasgow. Der Norweger, der in Basel mehr für seine technischen Fähigkeiten als für Torgefahr bekannt war, avanciert in Schottland zum Goalgetter. Auch glaubt der 26-Jährige trotz dreizehn Punkten Rückstand auf die Glasgow Rangers noch an den Meistertitel: «Ich bin sehr zuversichtlich und glaube fest daran, dass wir das Ruder herumreissen und am Ende den Titel gewinnen werden», sagte er letzte Woche zur «Sun».

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