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Betrugsvorwürfe im TunnelbauMitarbeiter von Marti werden des Betrugs verdächtigt

Beim Bau eines Bahntunnels in Österreich landeten Diesel und Baumaterial für mehr als zwei Millionen Franken auf dem Schwarzmarkt.

Arbeiten für den neuen Basistunnel der Österreichischen Bundesbahnen: Beim Baulos unter Schweizer Führung wurde Material und Treibstoff in Millionenhöhe abgezweigt.
Arbeiten für den neuen Basistunnel der Österreichischen Bundesbahnen: Beim Baulos unter Schweizer Führung wurde Material und Treibstoff in Millionenhöhe abgezweigt.
Foto: Volker Preusser (Imago)

Es ist eine der grössten Baustellen Österreichs. Unter dem Semmering, einem Gebirgspass, der Niederösterreich von der Steiermark trennt, wird ein Eisenbahn-Basistunnel gebaut, 27 Kilometer lang, über drei Milliarden Franken teuer. Ab 2027 sollen durch die beiden Tunnelröhren Züge mit 200 Stundenkilometern rasen und Wien schneller mit Graz und Kärnten verbinden.

Doch der Tunnelbau steht unter keinem guten Stern. Erst wurde er durch einen Lokalpolitiker jahrelang verhindert, dann durch Wassereintritt verzögert. Und nun wird wegen schweren Betrugs auf der Baustelle ermittelt. Und das betrifft Mitarbeiter der Marti-Gruppe.

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