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Abgang des PräsidentenMit Trump verlieren TV-Shows ihren Star

Wenn Joe Biden im Weissen Haus einzieht, kommen auf Amerikas Medien härtere Zeiten zu.

Politik als Showbusiness: Präsident Donald Trump war ein Glücksfall für die Medien.
Politik als Showbusiness: Präsident Donald Trump war ein Glücksfall für die Medien.
Foto: Patrick Semansky (Keystone)

Wie lässt sich am Fernsehen und auf dem Internet eine erfolgreiche Serie weiterführen, wenn der Hauptdarsteller ausfällt? In diese knifflige Situation sehen sich in den USA Newskanäle, politische Websites und Tageszeitungen versetzt. Während Donald Trump mit allen Mitteln seine Niederlage abzuwenden versucht, sorgen sie sich um die Folgen, wenn er am 20. Januar das Weisse Haus verlässt.

Der Mann, der den politischen Medien in Amerika und vielen Ländern der Welt vier unvergleichliche Boom-Jahre bescherte, wird bald nicht mehr wie gewohnt Stoff für Häme und Lobpreisungen liefern. «Joe Biden ist einfach ein viel langweiligerer Charakter als Donald Trump», sagte der Journalismusprofessor und frühere CNN-Büroleiter Frank Sesno der «Washington Post». «Wenn die Trump-Show nicht mehr die Trump-Show ist, sondern die Biden-Show – wo bleibt dann der Applaus oder das Gelächter?»

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