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Auf und Ab im NationalteamMit Mario Gavranovic auf der Achterbahn

Seit bald zehn Jahren ist der Stürmer Mitglied des Schweizer Teams – und hat bewiesen, dass er zum Aussergewöhnlichen fähig ist. Aber auch zum Gewöhnlichen.

Wenn es immer so wäre: Die Deutschen Joshua Kimmich und Kai Havertz haben gegen Mario Gavranovic das Nachsehen.
Wenn es immer so wäre: Die Deutschen Joshua Kimmich und Kai Havertz haben gegen Mario Gavranovic das Nachsehen.
Foto: Ralf Ibing (Keystone/DPA)

Als Mario Gavranovic per Zoom aus Zagreb zugeschaltet ist, bittet er um Verständnis. Er müsse ein wenig leiser sprechen, die Tochter schlafe.

Es ist ein sonniger Tag Anfang vergangener Woche in Kroatien. Gavranovic erzählt vom Leben mit Corona, von der Vorsicht, die er im Alltag wählt, um sich nicht anzustecken, wie er es geniesst, mit der kleinen Leonie zu spielen. Er sagt: «Es gibt viel schwierigere Sachen, als Zeit mit der Tochter zu verbringen.»

Seit bald fünf Jahren lebt er im Land seiner Eltern. Im Februar 2016 wagte er den Wechsel vom FC Zürich nach Rijeka. Das war kein spektakulärer Wechsel, nicht vergleichbar mit jenem, als er erst 20 geworden war und zu Schalke ging. Aber Rijeka war auf ihn zugeschnitten, er wurde mit dem Club Meister und Cupsieger, und in dieser Zeit hat er es zurück in die Schweizer Nationalmannschaft geschafft. Er hat genug Gründe, um festzuhalten: «Ich habe gezeigt, dass Rijeka eine gute Idee gewesen ist.»

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