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Podcast zum Schweizer FussballMit dieser neuen Regel will die Super League die Saison retten

Ist das Schweizer Nationalteam näher an die Weltspitze gerückt? Werden wegen Corona weniger Trainer entlassen? Und wie kommt die Liga aus der Quarantänefalle? Antworten in der «Dritten Halbzeit».

Neun Partien der Super League sind wegen Corona-Erkrankungen oder Quarantäneanordnungen bislang verschoben worden. Sieben sind es in der Challenge League. Und das, obwohl erst rund ein Viertel der Saison gespielt ist. Es scheint klar, dass die beiden höchsten Schweizer Fussballligen ihre Meisterschaft bei diesem Rhythmus an Spielausfällen nicht zu Ende spielen können.

Weil die Swiss Football League bei den Kantonsärzten mit ihrer Forderung für eine schweizweit geltende Sonderregelung für Profifussballer abgeblitzt ist, hat sie sich nun eine andere Strategie ausgedacht. Eine Regeländerung soll verhindern, dass weiterhin so viele Spiele wie bis anhin verschoben werden müssen.

So erzählt das Tamedia-Redaktor Thomas Schifferle in der neusten Ausgabe unseres Podcasts (oben zu hören). Bislang dürfen Clubs eine Spielverschiebung beantragen, wenn mindestens sechs ihrer Spieler entweder positiv auf Corona getestet oder vom Kantonsarzt unter Quarantäne gestellt wurden. Neu sollen die Vereine der Super League eine Liste von 30 Spielern abgeben und jene der Challenge League 25. «Und wenn von dieser Anzahl Spieler 14 Feldspieler und 2 Goalies verfügbar sind, wird gespielt», erzählt Schifferle.

Noch ist die Regel nicht in Kraft. Die Clubs müssen erst noch darüber abstimmen. Für Schifferle steht fest: «Wenn die Clubs wollen, dass die Saison einigermassen weitergespielt werden kann, sagen sie Ja. Und wenn sie ein Chaos wollen, dann sagen sie Nein.»

Die weiteren Themen der Sendung: Wie nahe ist die Schweizer Nationalmannschaft an die Weltspitze herangerückt? Welchen Fehler hat Breel Embolo in seiner Karriere begangen? Und könnte es sein, dass der coronabedingte Geldmangel in der Liga einigen Trainern den Job rettet?

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