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«Nebelspalter» vor dem Verkauf?Mit diesem Mann muss Markus Somm handelseinig werden

Thomas Engeli ist der Besitzer des ältesten Schweizer Satireblatts. Einer Übernahme durch Markus Somm steht er nicht prinzipiell ablehnend gegenüber.

«Der ‹Nebelspalter› blickt daher positiv in die Zukunft.» Unternehmer und Verleger Thomas Engeli.
«Der ‹Nebelspalter› blickt daher positiv in die Zukunft.» Unternehmer und Verleger Thomas Engeli.
Foto: PD

Mit vielen Grüssen vom Bodensee schickte uns Thomas Engeli jüngst seine Stellungnahme zu den Übernahmespekulationen rund um seinen «Nebelspalter». Die satirische Zeitschrift wurde 1875 von Jean Nötzli in Zürich als «Illustriertes humoristisch-politisches Wochenblatt» gegründet. 1998 wurde die Zeitschrift von Thomas Engeli übernommen. Seither erscheint sie monatlich einmal. Der «Nebelspalter» zählt heute rund 18’000 Abonnenten.

Eine lange Tradition: Das Titelblatt der ersten Ausgabe vom Januar 1875.
Eine lange Tradition: Das Titelblatt der ersten Ausgabe vom Januar 1875.
Foto: ETH E-Periodica

Wie jetzt bekannt wurde, hat Markus Somm, ehemaliger Chefredaktor und Verleger der «Basler Zeitung», der heute als Autor für Tamedia tätig ist, dieses Urgestein schweizerischer Publizistik ins Visier genommen. Schon seit Monaten sind Somms Pläne bekannt, unter dem Stichwort «Säntis» ein neues, politisch rechts gerichtetes Onlinemagazin zu gründen. 15 Redaktoren und 70 Financiers, die jeder 100’000 Franken beisteuern, sollen dem Projekt den nötigen Schub verleihen.

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