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Zwischentöne: Nicole Bernegger«Mir blieb keine Zeit, in ein Loch zu fallen»

In unserer Serie erzählen Basler Musiker von ihren Erfahrungen in der Corona-Krise. Heute berichtet die Soul-Sängerin Nicole Bernegger (43) von der Herausforderung, unterschiedlichen Rollen gerecht werden zu müssen. Auch als Mutter.

Nicole Bernegger steht nächste Woche wieder auf der Bühne. Zu sehen ist ihr Auftritt allerdings nur im Internet.
Nicole Bernegger steht nächste Woche wieder auf der Bühne. Zu sehen ist ihr Auftritt allerdings nur im Internet.
Foto: Flavia Schaub

Wenn ich daran denke, wo ich vor einem Jahr stand, kommt mir das wie Szenen aus einem anderen Leben vor: Wir hatten im Herbst 2019 unser Album «Alien Pearl» herausgebracht (das erste auf dem eigenen Label) und waren mit tollen und vollen Konzerten in der Kaserne, in der Mühle Hunziken und im Nordportal Baden in die Tour gestartet.

Die sollte nach meinem «fastnächtlichen» Engagement weitergehen. Ich war vom «Charivari» angefragt worden, die Rolle der «Frau Fasnacht» zu übernehmen und eine baseldeutsche Version von «Bohemian Rhapsody» als Finalsong zu singen. Es war eine herausfordernde, vollgestopfte, aber auch unglaublich tolle Zeit, und ich habe einmal mehr festgestellt, wie wichtig mir der Moment auf der Bühne ist und wie die Energie, die vom Publikum zurückkommt, meine kreativen Batterien wieder füllt.

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