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Amag-Erbe und Stahl-MagnatMilliardär im Nebenberuf

Martin Haefner ist Mathematik-Lehrer, Erbe des Autohändlers Amag und neuerdings auch Investor. Einen Teil seines Vermögens hat er in die angeschlagene Stahlfirma Swiss Steel gesteckt. Viele fragen sich, warum.

Martin Haefner: Der Besitzer und Verwaltungsrat der Amag hat sich auch die Kontrolle über eine Stahlfirma gesichert.
Martin Haefner: Der Besitzer und Verwaltungsrat der Amag hat sich auch die Kontrolle über eine Stahlfirma gesichert.
Foto: Gerry Nitsch (13 Photo)

Er ist kein protziger Milliardär, wie man sich eine solche Figur vorstellt. Der 66-jährige Martin Haefner ist zurückhaltend, fast scheu. Zu viel Aufmerksamkeit ist ihm unangenehm. Und wäre da nicht die Geschichte der Swiss Steel, wäre er vielleicht nie öffentlich in Erscheinung getreten. Doch seit rund zwei Jahren taucht sein Name regelmässig in den Medien auf – und das nicht wegen seines Vermögens, das die «Bilanz» auf 4 bis 4,5 Milliarden Franken schätzt.

Haefner hat einen beträchtlichen Teil seines Geldes in die Swiss Steel gesteckt. Der Luzerner Stahlkonzern ist durch hausgemachte Probleme in Schieflage geraten und brauchte im Sommer 2019 dringend Geld. Haefner hatte Geld. Er war bereit, dem Unternehmen unter die Arme zu greifen unter der Bedingung, dass er dort künftig das Sagen hat und sich die Kontrolle sichern kann.

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