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Kündigungen in BaselMieterverband warnt vor Trick der Hauseigentümer

Die Massenkündigungen an der Adlerstrasse 30, 32, 34, und 36 werfen hohe Wellen. Der Mieterinnen- und Mieterverband Basel plant eine Sammelklage. Der Hausbesitzer wehrt sich.

Gedämpfte Stimmung in den vier Wohnblöcken an der Adlerstrasse (rechte Seite). Am Montagmorgen wurde den Mietparteien die Kündigungen mitgeteilt, die ganze Liegenschaft wird saniert.
Gedämpfte Stimmung in den vier Wohnblöcken an der Adlerstrasse (rechte Seite). Am Montagmorgen wurde den Mietparteien die Kündigungen mitgeteilt, die ganze Liegenschaft wird saniert.

Die Stimmung rund um die Liegenschaft Adlerstrasse 30 beim Karl Barth-Platz im Basler Gellertquartier ist gedämpft. Über vierzig Mietparteien wissen seit Montag, dass ihnen per Oktober 2020 oder März 2021 gekündigt wird (die BaZ berichtete). Die Wohnungen werden saniert so will es der Besitzer der Liegenschaft, die Zurich-Versicherung. Um die Gemüter zu beruhigen, hat die Zurich allen Mietparteien eine Mieterstreckung von einem Jahr angeboten. Dies macht Beat Leuthardt wütend. In einem Communiqué warnt er ausdrücklich vor solchen Machenschaften: Es sei ein «übler Trick» des Besitzers, den Mietern Unterschriften für eine einjährige Erstreckung abzuluchsen. «Die Mieter würden in diesem Fall einen hohen Preis zahlen», sagt Leuthardt zu BaZ, «wir warnen ausdrücklich vor solchen Machenschaften».

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