Zum Hauptinhalt springen

Auszeit für Süchtige«Mein Vater erschoss meinen geliebten Hund. Von da an ging es bergab»

Daniel F. und Andrea H. sind beide drogenabhängig. Auf dem abgelegenen Hof Chratten im Schwarzbubenland verarbeiten die beiden Basler nicht nur ihre Vergangenheit, sondern werden Schritt für Schritt wieder in die Gesellschaft und die Arbeitswelt integriert.

Andrea H. auf Eseltrekking mit Eselin Helvetia. Hinter ihr geht ein Mitarbeiter des Chratten mit Eselin Olivia.
Andrea H. auf Eseltrekking mit Eselin Helvetia. Hinter ihr geht ein Mitarbeiter des Chratten mit Eselin Olivia.
Foto: Dominik Plüss

Verschneite Bäume und Felder, absolute Abgeschiedenheit – die Landschaft rund um die Institution Chratten ist märchenhaft. Mitten in dieser Idylle kämpfen zurzeit neun Menschen gegen ihre «inneren Dämonen». Einige Lebensgeschichten der Bewohner klingen wie Albträume. Der 54-jährige Daniel F. ist einer von ihnen.

«Mein Vater war Polizist und Alkoholiker. Als ich 14 Jahre alt war, erschoss er meinen geliebten Hund und warf mich aus der Wohnung. Von da an ging es bergab. Ich lebte bei einem Freund, begann, mit Drogen zu dealen, und nahm auch selber Kokain und Heroin.» – Daniel F.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.