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Farina Bona – das PopcornmehlMein liebstes Souvenir

Ich habe dieses Jahr ganz viel Farina Bona gekauft. Küchenchef Carlo Ponti Greppi hat mir erklärt, was ich aus dem feinen Mehl aus dem Tessin machen kann.

Ein zufriedener Koch: Carlo Ponti Greppi mit den Tagliatelle aus Farina Bona
Ein zufriedener Koch: Carlo Ponti Greppi mit den Tagliatelle aus Farina Bona
Foto: Claudio Bader

Haben wir also dieses Jahr Ferien in der Schweiz verbracht. Und wie immer überschwänglich viel eingekauft. Esswaren, Trinkbares und vielleicht noch ein Holzbrettchen mit der Aufschrift «Grindelwald». Oder ein Mehl aus einer dieser romantischen Mühlen, wie sie im ganzen Land stehen.

Bei mir ist es vor allem Popcornmehl aus dem Tessin. Wobei das ja der falsche Ausdruck ist, das mit dem Popcorn. Aber es riecht und schmeckt halt ein wenig danach. Das Farina Bona («das gute Mehl») habe ich im Onsernonetal gefunden, in Loco und Vergeletto, wo sowohl die alten Mühlen wieder in Betrieb sind wie auch eine neue, moderne. Der Legende nach geht dieses Mehl, dieses «ghèl», auf Nunzia (18831957), die Müllerin des Dorfes, zurück: Sie habe, so erzählt man sich, die Maiskörner in einer Pfanne auf dem Feuer geröstet wie Kastanien. Die Körner platzten auf, und bei einigen formte sich ein Kamm, ähnlich dem des Hahnes ( «ghèl» – galli ). Diese mahlte sie sehr fein, und so ist dieses Mehl entstanden. Auch andere Kulturen kennen es, in der Schweiz wird es aber nur hier im Onsernonetal hergestellt.

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