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Gastbeitrag zum CVP-Namenswechsel Mehr Pragmatismus statt Pathos und Menschenrechtskeule

Die Mitte hat dank Namensänderung und Imagewechsel enormes Potenzial. Zu verbessern gibt es einiges.

Neuer Name, neue Power? Gerhard Pfisters Partei heisst neu Die Mitte.
Neuer Name, neue Power? Gerhard Pfisters Partei heisst neu Die Mitte.
Foto: Peter Schneider (Keystone)

Mit Namensänderungen ist das so eine Sache. Im vergangenen Sommer entschied sich das Footballteam aus Washington, seinen alten, rassistisch assoziierten Namenszusatz «Redskins» abzulegen, um dem Geist der Zeit gerecht zu werden. Auch Unternehmen wie Nike oder Google bedienen sich hin und wieder dieser Marketingstrategie – zumeist, um die Auffrischung des Unternehmens-Images zu begünstigen oder bestenfalls den Weg zu mehr Markterfolg zu ebnen.

Am 28. November 2020 vollzog auch die CVP Schweiz einen Namenswechsel. Endlich, bin ich versucht zu sagen, entledigt sie sich ihres sakralen Ballasts. Der neue Name soll einerseits Zeitgeist symbolisieren, andererseits Auffrischung bedeuten. Für mich ist es der Tag, der mich viele Jahre Zweifel und innere Zerrissenheit überwinden und den Schritt in die aktive Politik wagen lässt.

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