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Debatte um Hafenbecken 3«Massive zusätzliche Umweltbelastung»

Für die Gegner des Mammutprojektes sind die Natur- und Klimaschutzargumente der Befürworter mehr als ein Etikettenschwindel. Sie prophezeien den Verlust seltener Tier- und Pflanzenarten und viel mehr Lastwagen in Basel.

Oliver Balmer von Pro Natura Basel (Mitte) stellte zusammen mit anderen vom Nein-Komitee zum Hafenbecken 3 die Argumente gegen das Grossprojekt in Basel-Nord vor.
Oliver Balmer von Pro Natura Basel (Mitte) stellte zusammen mit anderen vom Nein-Komitee zum Hafenbecken 3 die Argumente gegen das Grossprojekt in Basel-Nord vor.
Foto: Pino Covino (Tamedia)

Die Reihen im Widerstand sind geschlossen. Mehrfach während der Nein-Kampagnen-Lancierung am Donnerstag wiesen die Gegner darauf hin, dass sie – die Umweltschutzverbände – das Argument nicht teilen, dass das neue Hafenbecken einen Beitrag zum Klimaschutz darstelle. Gegen das Hafenbecken 3 haben sich unter anderem Pro Natura, der WWF, die Fondation Franz Weber, Greenpeace und Thomas Grossenbacher von den Grünen Basel-Stadt positioniert.

Zoë Roth von Greenpeace sprach dann auch von einer «vollen Fahrt in die falsche Richtung», wenn hier von Klimaschutz gesprochen werde. Denn es handle sich um ein Projekt, das dem Wirtschaftswachstum diene, und genau dieses müsse hinterfragt werden, wolle man die Klimaziele erreichen. Immer mehr Handelsströme, immer mehr Güter, immer mehr Konsum jedenfalls sei nicht mit Klimaschutz vereinbar, sagte Roth.

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