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Maskenbefreite im KreuzfeuerMaskensensibelchen oder arme Opfer?

Die Schweiz ist gespalten, die einstige Gelassenheit perdu. Unsere Leser zeigen dies in ihren Kommentaren. Hier folgen 6 Argumentationslinien dazu.

In Bern am 19. Oktober: Die Maskentragpflicht gilt in der ganzen Schweiz nebst allen öffentlich zugänglichen Räumen auch auf den Perrons der Bus- und Tramhaltestellen.
In Bern am 19. Oktober: Die Maskentragpflicht gilt in der ganzen Schweiz nebst allen öffentlich zugänglichen Räumen auch auf den Perrons der Bus- und Tramhaltestellen.
Foto: Keystone

«Maskenzombie!» wurde ich, als maskentragende Zürcherin, noch vor kurzem in einem Thurgauer Coop beschimpft. Jetzt gelten neue Regeln, und am gleichen Ort – wie überall sonst in der heutigen Schweiz – werden jene kritisch beäugt, die im Laden keine Maske tragen.

Im ÖV sollte man als Maskenloser ein Attest über die Maskenbefreiung sein Eigen nennen und es am besten auch anstandslos vorweisen. Spitze Bemerkungen und hilfsbereite Nachfragen («darf ich Ihnen eine Maske anbieten?») sind an der Tagesordnung. Jüngst haben wir drei Maskenbefreite nach ihren Erfahrungen gefragt, und die Leser haben in Hunderten von Kommentaren auf diese Beschreibungen der schwierigen Situation reagiert. Es zeigt sich: In der kritischen Corona-Lage liegt die Schweizer Seele blank.

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