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Abschied der höchsten BaslerinManchmal wären sogar SVP-Politiker gern so wie sie

Die Sozialdemokratin Salome Hofer (34) hat in ihrem Jahr als Grossratspräsidentin brilliert. Sie wäre für weitere grosse Aufgaben prädestiniert – doch will sie das überhaupt?

Die letzten Minuten als höchste Baslerin: Salome Hofer.
Die letzten Minuten als höchste Baslerin: Salome Hofer.
Foto: Kostas Maros

Wir haben eine kleine Umfrage gemacht, nicht repräsentativ, nur einen Stimmungstest, wie dieses Jahr denn so gewesen sei mit Salome Hofer (SP), der höchsten Baslerin auf Zeit. Das Ergebnis: Die Parlamentarier sind voll des Lobes, kommen ins Schwärmen, wenn sie über ihre Grossratspräsidentin sprechen. Und selbst wenn man wollte – es gibt nichts Negatives zu sagen.

Es gibt SVP-Politiker, die sagen sogar, manchmal wären sie gern so wie Salome Hofer. Geht mehr Kompliment?

Salome Hofer sitzt im Foyer des Congress Center und lächelt, als sie das hört: Aber geht das in der Politik, dass man nur Freunde hat? Hofer sagt: «Für mich persönlich ist das möglich. Ich bin keine Pol-Politikerin, sondern konsensfreudig. Dass diese Art offenbar auch bei anderen ankommt: Das freut mich, ja das ehrt mich sehr.»

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