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50 Jahre Galerie von Bartha«Man muss nicht pessimistisch sein, wohl aber realistisch»

Stefan von Bartha erzählt, wie die Basler Galerie aus dem Jubiläumsjahr das Maximum herausgeholt hat, vom Kunstmarkt nach der Corona-Krise und warum das Reden über Kunst so wichtig ist.

Galerist Stefan von Bartha hat die Kunstleidenschaft, das Unternehmen und den Beruf von den Eltern übernommen.
Galerist Stefan von Bartha hat die Kunstleidenschaft, das Unternehmen und den Beruf von den Eltern übernommen.
Foto: Simon Schwyzer

Ihre Galerie besteht seit 50 Jahren. Ihr Jubiläumsjahr haben Sie sich sicher anders vorgestellt, oder?

Als wir im März aus New York von der Armory Show kamen, war uns bewusst, dass aus der Art Basel dieses Jahr nichts wird. Wir haben dann unsere von Beat Wismer kuratierte Ausstellung auf den Herbst verschoben, die Publikation ausgeweitet und einen Film gedreht. Eigentlich wollten wir zur Art Basel gut 250 Gäste zur Vernissage der Jubiläumsausstellung einladen, dann zusammen mit einem Tram ins Volkshaus fahren und dort mit einem grossen Fest von Bartha inside eröffnen. Parallel zur Ausstellung in der Galerie werden wir jetzt im Check-in-Bereich des Volkshauses eine Skulptur von Bernar Venet installieren. Für die Zukunft haben wir ein Programm kuratiert, unter anderem mit Arbeiten von Bob und Roberta Smith, Beat Zoderer und Superflex, die wir hier zeigen wollen. Das Volkshaus wird von einem Freund geführt und wurde von Herzog und de Meuron umgebaut, die Eröffnung soll jetzt in ein paar Wochen stattfinden. Die Rebgasse ist mit den Galerien Weiss Falk, Mueller und space 25 eine interessante Lage. Das ist dann unser Satellit in der Stadt, uns ist es wichtig, dass wir uns nach aussen öffnen. Aus 2020 haben wir das Maximum herausgeholt.

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