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«Man muss immer kämpfen»

Bestens vernetzt in der Szene. Der 27-jährige Alain Schnetz (l.) übernimmt am 1. Januar 2019 die Geschäftsführung des RFV Basel. Ramon Vaca (r.) ist seit 2014 der Präsident des Rockfördervereins.

Alain Schnetz, Sie übernehmen im Januar die Geschäftsstelle des Basler Vereins für Musikförderung RFV. Was werden Sie anders machen als Ihr Vorgänger Tobit Schäfer?

Man hat den Eindruck, dass die meisten Musiker und Musikerinnen, die vom RFV gefördert werden, gut situierte Akademikerkinder sind. Wie stark repräsentiert der Verein die äusserst heterogene Musikszene in der Region?

Im Rahmen des Basler Pop-Preises vergibt der RFV auch einen Anerkennungspreis an gestandene Exponenten der Basler Musikszene. Muss man Veteranen, die jeder bereits kennt, wirklich mit einem separaten Preis ehren?

2017 wechselte Philippe Bischof, bis dahin Kulturverantwortlicher des Kantons Basel-Ramon Vaca: Stadt, zu Pro Helvetia. Wie ist die Beziehung zu seinen Nachfolgerinnen?

Das klingt, als müsste der RFV Jahr für Jahr um die Anerkennung der kantonalen Verwaltungen kämpfen.

Mit welchen denn?

Besteht bei diesem Professionalisierungsbestreben nicht die Gefahr, die Basis aus den Augen zu verlieren?

Ohne das Engagement des Zürcher Managers Eric Kramer und seiner Firma Gadget wären die Lovebugs aber kaum so erfolgreich geworden. Förderung allein reicht nicht, um eine Band über die Kantonsgrenzen zu hieven.

Einer der ursprünglichen Anliegen des RFV war die Beschaffung von Übungsräumen. In diesem Zusammenhang hat sich der Verein auch bei der «Kuppel» engagiert. Seit dem Abriss des alten Provisoriums geht dort aber nichts.

Es wird immer wieder behauptet, andere Schweizer Städte seien auf Basel neidisch, weil die hiesige Musikszene einen RFV hat. Das klingt nach Selbstbeweihräucherung.