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Gezänk nach Ackermann-Rückzug«Man greift seine Bündnispartner nicht so an!»

Nach dem Verzicht der Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann auf den zweiten Wahlgang suchen die Grünen nach Schuldigen: bei den Medien – und bei der SP. Die Reaktionen.

Setzt sich zur Wehr: SP-Grossrätin Danielle Kaufmann verteidigt den Wahlkampf ihrer Partei gegen Kritik von Grünen-Politikerin Raffaela Hanauer.
Setzt sich zur Wehr: SP-Grossrätin Danielle Kaufmann verteidigt den Wahlkampf ihrer Partei gegen Kritik von Grünen-Politikerin Raffaela Hanauer.
Foto: Florian Bärtschiger

Nach der für viele überraschenden Ankündigung von Basels Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann (Grüne), nicht zum zweiten Wahlgang bei den Regierungsratswahlen anzutreten, steigt im linken Lager die Nervosität merklich.

In ersten Stellungnahmen bedanken sich Vertreterinnen und Vertreter der SP Basel-Stadt sowie von Ackermanns eigener Partei für die geleistete Arbeit. Manche bringen auch ihr Bedauern über den Rückzug zum Ausdruck.

Darüber hinaus wird nach Schuldigen gesucht für das schlechte Abschneiden der Magistratin im ersten Wahlgang, als diese abgeschlagen auf dem neunten Platz landete. Für Raffaela Hanauer (Junge Grüne) sind die Bündnispartner, die Sozialdemokraten, mitverantwortlich: Die SP habe mit ihren männlichen Kandidaten das relativ gute Abschneiden der Konkurrenz vom bürgerlichen und Mitte-Lager erst ermöglicht: «Etwas muss mal gesagt werden: Eymann und Keller hätten nicht so gut abgeschnitten, wenn die SP Basel-Stadt nicht zwei Männer mit zwei Männern ersetzt hätte.»

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