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Kunstpreis an Emil Michael KleinMalerei ohne Attitüde

Der Schweizer Künstler Emil Michael Klein erhält den mit 50’000 Franken dotierten Paul Boesch Preis.

Der 1982 geborene Schweizer Künstler Emil Michael Klein begann einst mit Holzschnitzerei.
Der 1982 geborene Schweizer Künstler Emil Michael Klein begann einst mit Holzschnitzerei.
Foto: Keystone

Der im Wallis aufgewachsene und heute in Zürich lebende Künstler Emil Michael Klein ist mit dem Paul Boesch Kunstpreis 2020 ausgezeichnet worden. Der mit 50'000 Franken dotierte Preis wird von der Paul Boesch Stiftung zur Förderung von Schweizer Kunst vergeben.

Klein hat in Brienz die traditionelle Holzschnitzerei erlernt und verbindet in seinen Werken Techniken der Bildhauerei und der Malerei. 2008 hatte er im Basler Museum für Gegenwartskunst seine erste Einzelausstellung. Inzwischen wurden seine Werke auch in Glasgow, Tiflis oder Kopenhagen gezeigt; in Galerien in Paris und Mailand folgten weitere Einzelausstellungen.

Emil Michael Klein «reflektiert mit jedem Schritt sein Tun und lotet vorsichtig seinen Handlungsspielraum aus», heisst es in der Medienmitteilung zum Preis. Dabei vermeide er jede Form von Malereiattitüde.

Der Paul Boesch Kunstpreis ist der jüngste und zugleich einer der höchst dotierten Kunstpreise der Schweiz. Er wird seit 2016 jährlich vergeben und steht in Verbindung mit dem Ankauf eines Werks, das als Depositum der Paul Boesch Stiftung in die Sammlung des Kunstmuseums Bern aufgenommen wird.

Ein Werk von Emil Michael Klein in der Ausstellung «Darkotic» in der Zürcher Kunsthalle, 2017.
Ein Werk von Emil Michael Klein in der Ausstellung «Darkotic» in der Zürcher Kunsthalle, 2017.
Foto: Keystone

SDA