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Satire zu den Basler WahlenMäusekot im Rathaus

Macht, Drogen und eine schöne Frau – kurz vor dem zweiten Wahlgang für die Basler Regierung ist es Zeit für eine Auslegeordnung der etwas anderen Art.

Während sich der frisch gewählte SP-Regierungsrat Beat Jans sein eigenes Rathaus basteln möchte, zittert FDP-Polizeivorsteher Baschi Dürr um seine Wiederwahl.
Während sich der frisch gewählte SP-Regierungsrat Beat Jans sein eigenes Rathaus basteln möchte, zittert FDP-Polizeivorsteher Baschi Dürr um seine Wiederwahl.
Foto: Nicole Pont

Basel versinkt im Chaos. Der Kampf um die verbleibenden drei Sitze in der Regierung tobt nach dem ersten Urnengang und dem Ausscheiden der Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann heftiger als erwartet. Diese abschliessende Analyse benennt, was die Wählerinnen und Wähler jetzt wissen müssen.

Tatsache ist, und das zeigte der erste Wahlgang klar auf, dass eine Gitarre spielende Frau heutzutage nicht mehr wählbar ist. Die kulturelle Aneignung dieses durch und durch männlichen Instruments durch Elisabeth Ackermann konnte selbst die links-grün-genderwahnsinnige Wählerschaft nicht mehr tolerieren. Anders ist die Wahrnehmung beim Saiten-schwingenden sozialistischen Mann, der mit feiner Stimme am Parteitag der SP-Schweiz eine Ode an den abgetretenen grossen Vorsitzenden Christian Levrat trällerte: «Merci, Monsieur le Président.» Beat Jans ist mehr als nur frisch gewählter Regierungsrat. Er will mindestens Präsident von Basel sein. Einer, der mit seinen blossen Händen den Klimawandel aufhalten kann. Er will der Boss der Bosse sein. Journalisten, die es wagen, diesen Willen zur Macht zu kritisieren, werden von Jans auf den sozialen Netzwerken gemassregeltvorerst noch. Tatsache ist: Wird «Beat der Grosse» Präsident zu Basel, werden Journalisten, die ihm keine Lobeshymnen widmen, mit Gitarrensaiten aufgeknüpft.

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