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Basel gegen BasellandMachtpoker um Krebspatienten

Von wegen regionale Gesundheitsplanung: Hinter den Kulissen spielen das Unispital und der Basler Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger ein doppeltes Spiel – und ritzen am Staatsvertrag mit Baselland.

Beide Basel sollen zusammenarbeiten, doch nur der Baselbieter Gesundheitsdirektor Thomas Weber (rechts) handelt konsequent danach. Sein Basler Kollege Lukas Engelberger hingegen nicht.
Beide Basel sollen zusammenarbeiten, doch nur der Baselbieter Gesundheitsdirektor Thomas Weber (rechts) handelt konsequent danach. Sein Basler Kollege Lukas Engelberger hingegen nicht.
Foto: Nicole Pont

Auf viel zu kleinem Raum gibt es viel zu viele Spitäler. Das führt zu viel zu hohen Gesundheitskosten und einem Konkurrenzkampf, der letztlich der Forschung und der Behandlungsqualität schadet. Darin sind sich Politik und Gesundheitsbranche einig. Auch das Stimmvolk hat genug: Es segnete vor zwei Jahren an der Urne einen Staatsvertrag zwischen beiden Basel ab, der die beiden Regierungen verpflichtet, gemeinsam die Gesundheitsregion Basel zu regulieren. Seither ist noch immer nichts umgesetzt. Und nun zeigt diese Recherche am Beispiel der Krebsbekämpfung: Der Baselbieter Gesundheitsdirektor Thomas Weber und das Kantonsspital Baselland (KSBL) agieren ganz im Sinne des Staatsvertrages, aber der Basler Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger und sein Unispital nicht.

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