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Kolumne von Christoph EymannMachterhalt über alles – erstaunlich unkritische SP

Die SP will sich die Macht im Regierungsrat sichern durch Heidi Mück, die sich für ein Regierungsamt selbst disqualifiziert hat – ein unwürdiges Verhalten der grössten Regierungspartei!

Die Verschwisterung der SP mit Frau Mück zeigt auch, dass die Linken weniger kritisch sind in der Wahl ihrer Verbündeten als die Bürgerlichen.
Die Verschwisterung der SP mit Frau Mück zeigt auch, dass die Linken weniger kritisch sind in der Wahl ihrer Verbündeten als die Bürgerlichen.
Foto: Pino Covino

Nach dem Rückzug der Regierungspräsidentin geriet das linke Bündnis in Not. Eine Ersatzkandidatur musste her – subito. Weil die SP – entgegen ihrer selbst auferlegten Frauenquote – zwei Männer als Ersatz für zwei ausscheidende Männer in die Regierung bringen will, hatte die Partnerpartei eine Frau zu nominieren – basta! Interessant, dass die SP als fortschrittlich Beifall erhält, wenn sie eine 50-Prozent-Geschlechterquote einführt und ihr auch Applaus für kluge Taktik sicher ist, wenn sie diese Quote wegen höherer Wahlchancen von Männern aushebelt. Konsequent?

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