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Achtung, Einbrecher«Machen Sie sofort Licht und schreien Sie!»

Tagtäglich wird irgendwo in Basel eingebrochen. Thomas Hartmann, Sicherheitsberater der Kantonspolizei, weiss, wie Täter vorgehen – und wie man sich schützen kann.

«Mit diesem Ding könnte ich einen Grossteil aller Fenster und Türen aufhebeln, sofern sie nicht mit umlaufenden Sicherheitsschliessblechen und Pilzkopfverriegelungen gesichert sind»: Thomas Hartmann, Wachtmeister der Kantonspolizei Basel-Stadt und Sicherheitsberater der Abteilung Kriminalprävention, demonstriert, wie Einbrecher vorgehen.
«Mit diesem Ding könnte ich einen Grossteil aller Fenster und Türen aufhebeln, sofern sie nicht mit umlaufenden Sicherheitsschliessblechen und Pilzkopfverriegelungen gesichert sind»: Thomas Hartmann, Wachtmeister der Kantonspolizei Basel-Stadt und Sicherheitsberater der Abteilung Kriminalprävention, demonstriert, wie Einbrecher vorgehen.
Foto: Nicole Pont

Es klingelt. Thomas Hartmann steht vor der Haustür. Ich bitte ihn herein. Einem wie ihm bräuchte man eigentlich nicht die Tür zu öffnen. Er könnte sich selber mühelos Zugang verschaffen. Denn er kennt Mittel und Wege, wie man mit etwas Dreistigkeit, dem richtigen Werkzeug und ein bisschen Körpereinsatz in eine fremde Wohnung gelangt.

Hartmann ist Profi. Nein, er ist nicht Einbrecher. Er trägt die blaue Uniform der Kantonspolizei Basel-Stadt. Am Gurt hängt die Pistole, das Funkgerät ist auf Empfang. Wachtmeister Hartmann, 55, arbeitet seit 26 Jahren bei der Polizei. Er fuhr Streife, arbeitete im Aussendienst und beim Notruf 117. Jetzt ist er Sicherheitsberater in der Abteilung Kriminalprävention. «Der Job gefällt mir gut, die Arbeit ist sehr befriedigend», sagt er. «Wir können den Menschen Tipps und Tricks mit auf den Weg geben. Wir bieten ihnen auch Hilfe nach einem Einbruch an. Ein bisschen Psychologen sind wir also auch noch.»

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