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Charity-KampagneLuzerner Solidaritätsaktion bringt 276’000 Franken für Musiker

Knackeboul, Cecilia Bartoli und Francine Jordi machten bei der Hilfsaktion mit.

Rapper Knackeboul nahm auch teil an der Aktion #SolidarityForMusic.
Rapper Knackeboul nahm auch teil an der Aktion #SolidarityForMusic.
Foto: Keystone

Die Charity-Kampagne #SolidarityForMusic hat 275'616 Franken für Schweizer Musikerinnen und Musiker eingebracht. Mit der Hilfsaktion wollen die Veranstalter des Lucerne Festival auf die wirtschaftliche Not der Musikerinnen und Musiker aufgrund der Corona-Pandemie aufmerksam machen und ihnen helfen.

Das Geld werde über den Verband Sonart freischaffenden Musikerinnen und Musikern aller Genres in der Schweiz zugutekommen, teilte Lucerne Festival am Montag mit. Bei Sonart werden zurzeit 175 Gesuche geprüft, die betroffene Künstler eingereicht hatten.

Laien und Profis, Ensembles, Chöre, Orchester und Einzelpersonen, waren aufgerufen, Filme beim Interpretieren von Beethovens Ode an die Freude zu produzieren. Insgesamt beteiligten sich 1'710 Personen an der Aktion, die am Freitag endete. Dabei wurden 374 Videos produziert und auf solidarityformusic.ch hochgeladen.

Die Videos zur Aktion kamen vor allem von Teilnehmern aus der Schweiz, aber es wurden auch Beiträge aus Dresden, Dublin, Malta, New York, Peking, São Paulo, Sardinien, Sydney, Tromsø oder Wien hochgeladen.

Neben dem Lucerne Festival Orchestra machte unter anderem ein Ensemble aus Lucerne Festival Alumni mit, das Luzerner Sinfonieorchester, die Festival Strings Lucerne, das Berner Sinfonieorchester, der Intendant des Davos Festival oder das Opernstudio der Wiener Staatsoper.

Auch Schweizer Künstler wie Crimer, James Gruntz, Stefanie Heinzmann, Knackeboul oder Francine Jordi setzten sich für die Aktion ein. Die gesammelte Summe von 275'616 Franken setzt sich aus Spenden der Projekt-Partner, privaten Grossspenden und Direktspenden auf der Kampagnenwebsite zusammen.

SDA