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Meinung zu Sex und GewaltLust auf Mord

Nicht alle halten einvernehmliche Praktiken für vertretbar: In London wurde gegen den Film «Fifty Shades of Grey» protestiert.

Sex in Varianten

Gewaltfantasien von Frauen

7 Kommentare
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    Karl Steinbrenner

    An die Herren Huber, Smit, Bertrand und Engler:

    Ihre Einlassungen klingen verdächtig stark nach Christian Morgensterns Palmström oder "dass nicht sein kann, was nicht sein darf".

    Zwei Lektüre-Hinweise:

    -> We Can’t Consent To This

    und:

    -> Nov 4 ‘Rough sex’ doesn’t kill women, their abusers do. My new research revealing the realities of so-called ‘sex games gone wrong’

    Der untere Hinweis bezieht sich auf einen Artikel, den die Autorin Elizabeth Yardley geschrieben hat und Bezug nimmt auf ihre Studie, auf deren Abstract auch ein Link in J.-M. Büttners Artikel verweist.

    Es geht also um pseudoritualisierte Triebmorde, begangen von Männern an Frauen.

    Die Männer bedienen sich des Konstrukts der "Einvernehmlichkeit" bei der Ausübung von Sexualpraktiken mit tödlicher Wirkung und glauben mit der Beteuerung von unbeabsichtigten Fehlhandlungen davonzukommen: Unduly Lenient Sentence, also ungerechtfertigt milde Strafen.

    Im Artikel steht auch, dass die untersuchten Todesfälle nicht "aus dem Blauen" heraus geschahen, sondern sechs von zehn Tätern bereits wegen Gewaltkriminalität bestraft worden waren.

    Das heisst mithin, dass die normale Gewaltkriminalität das BDSM-Milieu für Mord und Totschlag instrumentalisiert. Damit ist die "Reinheit"

    und "Harmlosigkeit" dieses Milieus kompromittiert.

    Da hilft kein Definitionsgeschwurbel zur Abgrenzung und kein Kopf-in-den-Sand-stecken mehr.