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Interview mit «Arschloch-Faktor»-AutorLohnt es sich, manchmal ein Ekel zu sein?

«Fieses Verhalten ist ansteckend»: Autor Robert Sutton.

Entschuldigen Sie bitte diesen uncharmanten Einstieg in unser Gespräch: Sind Sie ein Arschloch, Herr Sutton?

Robert Sutton: Oh, die Frage höre ich oft. Kein Arschloch gibt zu, eines zu sein, also erwarten Sie bitte keine ehrliche Antwort von mir (lacht). Aber im Ernst: Wir neigen dazu, Arschlochhaftigkeit als einen Persönlichkeitszug zu betrachten. Aber jeder kann zum Arschloch werden, zumindest zeitweise unter bestimmten Umständen.

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