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Anwalt des ÄusserstenLinksextrem, rechtsextrem, antisemitisch

Der einstige Anwalt deutscher Terroristen und heutige Holocaust-Leugner Horst Mahler wurde aus dem Gefängnis entlassen. Trotzdem droht ihm eine erneute Verhaftung.

Nach der Entlassung droht wieder die Verhaftung: Horst Mahler (84).
Nach der Entlassung droht wieder die Verhaftung: Horst Mahler (84).
Foto: Balazs Mohai (AP)

An seiner Person lassen sich gleich mehrere Grundwahrheiten durchdeklinieren: Dass auch ein Leugner des Holocaust mit der Gerechtigkeit einer Demokratie rechnen darf, die er selber verachtet; dass immer wieder der französische Satz gilt, wonach «les extrèmes se touchent», die Extreme einander berühren; und schliesslich, dass Konvertiten, die doch aus eigener Erfahrung Toleranz für Andersdenkende hegen sollten, oft zu den intolerantesten Menschen gehören.

Das bedeutet im Fall von Horst Mahler, dass ein ehemaliger linker Anwalt, der zur SPD gehörte und sich als Mitgründer der Roten-Armee-Fraktion linksradikalisierte, seit Jahrzehnten als Neonazi von sich reden macht. Mahler wurde am Montag in Brandenburg an der Havel aus der Haft entlassen.

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