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Neuer Coup im Basler WahlkampfLinke wollen Präsidialdepartement aufwerten – wenn Jans gewinnt

SP und Grünes Bündnis streben ein Machtmonopol auf den Klimaschutz an. Das Amt für Umwelt und Energie soll ins Präsidialdepartement zügeln, aber nur, sofern Beat Jans und nicht Stephanie Eymann das Rennen macht.

Beat Jans will den Klimaschutz zur Chefsache erklären.
Beat Jans will den Klimaschutz zur Chefsache erklären.
Foto: Pino Covino

Rotgrün setzt alles auf die Klimakarte und verknüpft den zweiten Wahlgang in die Basler Regierung mit einer Verwaltungsreform, die es in sich hat: Das Amt für Umwelt und Energie (AUE), zurzeit noch im Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt angesiedelt, soll neu dem Präsidialdepartement unterstellt werden. Der Klimaschutz soll damit zur präsidialen Chefsache erklärt werden.

Diesen Plan haben die Exponenten von SP und Grünes Bündnis am Donnerstag in der Markthalle den Medienschaffenden vorgestellt. Die Voraussetzungen scheinen klar: Dafür brauche es eine linke Mehrheit oder zumindest keine rechte: «Ich kann mir vorstellen, dass die Bürgerlichen kein Interesse haben, Klima und Umwelt zur Präsidialsache zu machen», sagt Finanzdirektorin Tanja Soland, die im ersten Wahlgang den Spitzenplatz erreicht hat.

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