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Chienbäse-Ersatz Liestal trotzt dem verbotenen Feuerumzug mit einem Höhenfeuer

Schon zum dritten Mal in Folge gibt es keinen traditioneller Chienbäse-Umzug. Das Feuer, welches das Fasnachts-OK stattdessen entzündet, soll bleiben, was es ist: einmalig.

Beim Höhenfeuer über Liestal wird das Holz der grossen Feuerwagen des Chienbäse-Umzugs verbrannt.
Beim Höhenfeuer über Liestal wird das Holz der grossen Feuerwagen des Chienbäse-Umzugs verbrannt.
Foto: Lucia Hunziker

Es ist die dritte Niederlage in Folge für alle Liebhaber des Liestaler Chienbäse-Umzugs. Und davon gibt es viele. Bis zu 50’000 Schaulustige pilgern für gewöhnlich am Abend des Fasnachtssonntags ins Stedtli. Wegen Corona sind die Ausgaben 2020 und 2021 ganz ausgefallen. Die Ausgabe 2019 wurde in abgespeckter Form durchgeführt. Starker Wind liess nicht zu, dass die ganz grossen Feuerwagen auf die Strecke durften.

Aber: «Feuer gehört in Liestal einfach dazu», sagte bereits Anfang Februar der Präsident des OK Fasnacht 2021, Martin Klaus. Um 20 Uhr ist es so weit. Der Chienbäse-Ersatz beginnt zu lodern. Während unten im Stedtli die letzten Fasnachtswilligen des Nachmittags sich auf den Heimweg machen, brennt unterhalb des Liestaler Aussichtturms ein Höhenfeuer. Verfeuert wird das Holz, das seit zwei Jahren in den grossen Feuerwagen des Chienbäse-Umzugs – vergebens – lagerte.

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