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Zwei ziemlich verrückte Lebensgeschichten

Chris von Rohr und Lotti Latrous auf gemeinsamer Lesetour: Der Musiker und die Entwicklungshelferin reden Klartext.

Will weniger Elend auf der Welt: die Schweizer Entwicklungshelferin Lotti Latrous. Will «meh Dräck» in der Schweiz: der Musiker Chris von Rohr.
Will weniger Elend auf der Welt: die Schweizer Entwicklungshelferin Lotti Latrous. Will «meh Dräck» in der Schweiz: der Musiker Chris von Rohr.

«Es haben viele Leute den Mut zu leben, aber nur wenige den Mut, ihr Leben zu erzählen», zitiert Chris von Rohr zu Beginn in seiner Autobiografie den französischen Filmemacher Jean-Luc Godard. Chris «die Röhre» von Rohr, der es liebt, seinen Mitmenschen für sie charakteristische Mittelnamen zu verpassen, hatte den Mut und vor allem viel Ausdauer. Neun Jahre lang schrieb der Krokus-Bandleader an seinem 692 Seiten starken ­Lebenswerk «Himmel, Hölle, Rock ’n’ Roll». Das Buch ist auf dem Markt, es wird von der Kritik gelobt (vor kurzem auch in der BaZ) und vom Publikum offenbar so rege gekauft, dass die erste Auflage laut Verlegerin Gaby «Ich bin euphorisch» Baumann vom Wörterseh-Verlag bereits ausverkauft ist.

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