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Wenn Touristen als Patienten nach Hause reisen

Wer im Ausland erkrankt oder verunfallt, der kann oftmals per Linienflug heimkehren. Die Rega schickt nicht immer ihre eigenen Jets, steht aber trotzdem zur Seite.

Der Rega-Jet kann, muss aber nicht die Lösung sein.
Der Rega-Jet kann, muss aber nicht die Lösung sein.
PD

In den Herbstferien werden in den nächsten Wochen wieder Tausende in ferne Gegenden reisen, wo der Sommer andauert. Die Schweizer Bevölkerung ist reisefreudig, 2011 wurden 10 Millionen Auslandreisen unternommen, auch die Senioren über 65 waren im Schnitt mindestens einmal im Ausland.

Wer fern von zu Hause erkrankt oder verunfallt, möchte so schnell wie möglich zurückkehren. Nicht immer muss dazu ein Ambulanzjet aufsteigen, auch mit Linienflugzeugen ist eine vorzeitige Rückkehr möglich. Air Berlin ist sogar stolz darauf, Fluggästen im Pech zu helfen. Die Zahl der sogenannten medizinischen Transporte habe sich in den letzten fünf Jahren mehr als verdreifacht und sei «ein wachsendes Geschäftsfeld» geworden, schrieb die Gesellschaft letzte Woche. Bei 33 Millionen Passagieren sind die 1500 Patienten mit Sonderbehandlung allerdings ein bescheidener Faktor.

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