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Frisch, fruchtig und farbenfroh

Kaum zu glauben, aber wahr: Früher rümpften Weinkenner nur die Nase, wenn ihnen ein Rosé aufgetischt wurde. Heute werden Roséweine heiss geliebt und kühl getrunken.

Noch nie war Rosé beliebter. Sobald die Temperaturen steigen, geniessen immer mehr Weinliebhaber ein Glas Roséwein, der – wie Weisswein – gekühlt am besten schmeckt, also bei 10 bis 12 Grad Celsius. Ein frischer, fruchtiger Rosé passt genauso gut zum Apéro mit würzigem Käse und hauchdünn geschnittenem Rauchschinken wie zum Gartenfest mit Grilladen, Salaten und exotischen Köstlichkeiten. Das Vorurteil, Rosé werde aus Rot- und Weisswein gemischt, hat sich lange gehalten. Roséwein wird ausschliesslich aus roten Trauben gekeltert, mischen ist verboten. Wenn die Winzer ihre Trauben gleich nach der Lese keltern und nur schwach pressen, wird der Wein rosa und schmeckt zart bis delikat. Je länger die Beerenhäute im Most schwimmen, desto intensiver leuchten die Farben und schmeckt der Wein. Die Auswahl an qualitativ überzeugenden, preiswerten Roséweinen ist gross. Wir schätzen besonders einheimische Rosés wie Œil-de-Perdrix oder Dôle Blanche, aber auch edle Tropfen aus Frankreich, Italien, Spanien oder den USA. So unterschiedlich diese Weine sind, eines haben alle gemeinsam: Sie lagern weniger gut und sollten jung getrunken werden. Sobald Roséwein ziegelrot oder bräunlich wird, schmeckt er nicht mehr so frisch, wie wir ihn lieben.

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