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Die fruchtbaren Böden in Valdepeñas

Früher war die Region Valdepeñas vor allem für ihre preiswerten Rotweine bekannt. Heute stellen die Winzer im Tal der Steine einige der besten spanischen Rotweine her.

Tal der Steine klingt karg. Tatsächlich gedeihen in Valdepeñas nur widerstandsfähige Pflanzen wie Olivenbäume oder Weinreben. Die Böden der zentralspanischen Hochebene sind steinig, die Sommer heiss, die Winter kalt. Trotzdem gedeihen in Valdepeñas rund doppelt so viele Reben wie bei uns. Hier wachsen die roten Tempranillo, Garnacha und Cabernet Sauvignon sowie die weissen Airén und Macabeo. Die Reben wachsen auf rund 700 Metern über Meer. Dank der Kreideschicht unter dem Steinboden speichert die Erde genügend Wasser, damit die Weinstöcke die oft trockenen Sommer überstehen. Früher bauten die Winzer in erster Linie Airén an und mischten sie mit Tempranillo und Garnacha zu einem hellen, ziemlich frischen, leichten Rotwein. Heute setzen sie auf die Tempranillo, die hier auch Cencibel heisst. Die Bodegas lassen ihre Tempranillo-Weine mehrheitlich in Edelstahltanks vergären und in Barrique-Fässern aus bester amerikanischer oder französischer Eiche reifen. Das ergibt, mit dem von Brombeeren geprägten Aroma der Beeren, einen weichen Rotwein mit vollem Körper. Dank der Tanninstruktur der Traube können die Weine, die mit einem ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen, lange lagern.

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