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Wandern, wo Michelangelo den Marmor suchte

Die Apuanischen Alpen in der Nordwest-Toskana bieten abwechslungsreiche Touren verschiedenster Länge. Und Ausflüge in eine geschichts- und kulturträchtige Gegend.

Der Marmor-Abbau hat die Landschaft über die Jahrhunderte verändert. Links das Städtchen Colonnata.
Der Marmor-Abbau hat die Landschaft über die Jahrhunderte verändert. Links das Städtchen Colonnata.
AFP

Michelangelo muss ein schwieriger Kunde gewesen sein. Glaubt man dem biografischen Roman von Irving Stone, trieb der italienische Renaissancekünstler die Steinhauer mit seiner Suche nach dem perfekten Marmorblock schier zur Verzweiflung. Nachdem er für seine erste berühmte Statue – den Bacchus – schlechte Ware aus zweiter Hand erworben hatte, bearbeitete er nur noch Stein, den er selber ausgesucht hatte. Den edelsten und reinsten Marmor, den Bianco statuario, fand er in den Bergen hinter dem toskanischen Städtchen Carrara. Daher hat Michelangelo einen schönen Teil seines fast 90-jährigen Lebens dort verbracht.

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