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Die Sexbombe der Modebranche

Georgia May Jagger ist der jüngste und schönste Spross von Altrocker Mick Jagger und Jerry Hall. Jetzt startet die 18-jährige Studentin als Model durch.

Es gibt Kinder, die verkümmern unter der Glorie ihrer reichen und berühmten Eltern. Andere hingegen, insbesondere die Töchter, erstrahlen im Glanz des Ruhms und werden It-Girl, Model und schliesslich selbst grosse Stars. So könnte es Georgia May Ayeesha Jagger gehen, der jüngsten Tochter von Rollingstone Mick Jagger und dem texanischen Model Jerry Hall. Mit einer Körpergrösse von 1,69 Metern eigentlich zu klein für eine Modelkarriere, ist Jagger bereits mit 18 Jahren auf dem Weg, eine der ganz Grossen zu werden.

Vergangene Woche etwa begeisterte die schöne Jagger-Tochter bei der traditionsreichen Chanel Cruise Collection in Saint Tropez das Publikum. Engagiert hatte sie Chanel-Designer Karl Lagerfeld, der Jagger flugs zu seiner neuen Muse erkoren hat. Sie sei simpel «das moderne Mädchen, das Mädchen von heute», liess Lagerfeld verlauten. Und der Zar, der in seinem Urteil oft ziemlich unzimperlich ist, war von Jagger restlos begeistert. Deshalb durfte sie gleich auch noch für das Lookbook der exklusiven Kollektion Modell stehen – einer der begehrtesten Modeljobs in der Branche.

Bereits 1,2 Millionen Dollar verdient

Natürlich schadet der berühmte Name nicht. Dazu aber ist Georgia Jagger tatsächlich so umwerfend schön, dass niemand an der grossen Zukunft der Kleinen zweifelt. Mit der blonden Mähne ihrer Mutter, den vollen Lippen des Vaters und einer entzückenden Zahnlücke zwischen ihren Vorderzähnen, sieht sie der jungen Brigitte Bardot erstaunlich ähnlich – und wird in der Branche bereits als «neue Sexbombe des Mode-Business» gehandelt. Tatsächlich modelt Jagger schon seit drei Jahren für die Jeansmarke Hudson, war bereits auf dem Cover der «Vogue» zu sehen und zierte Kampagnen von Versace und Rimmel. Bereits 1,2 Millionen Dollar soll sie mit Modeln bislang verdient haben – und das alles neben ihrem Kunst- und Soziologie-Studium. Im Dezember vergangenen Jahres wurde sie bei den «British Fashion Awards» gar zum «Model des Jahres» gewählt.

Gute Karten, möchte man meinen – dennoch doch Jagger selbst ist sich gar nicht so sicher, ob sie es beim Modeln belassen will. Der Teenager, der in Surrey eine teure Privatschule besucht, könnte sich auch eine andere Karriere vorstellen. Schauspielerei, Design oder Fotografie interessiere sie, sagte sie in einem ihrer raren Interviews mit der britischen «Daily Mail». Insbesondere, so Jagger, fasziniere sie auch der Business-Aspekt einer Branche – womit sie ganz dem Vater nachschlägt.

Papa macht sich Sorgen

Doch zunächst gilt es wohl noch, die Jugend heil zu überstehen. Denn während Jagger sich bislang von Drogen- und Absturzgeschichten unbefleckt durch die Branche bewegte, tauchten im Januar Fotos auf, auf denen zu sehen ist, wie Jagger während einer Party in einem Pub eine Substanz schnupft. Ihre Eltern hatten daran keine Freunde. Insbesondere Papa Mick, zu seiner Zeit ebenfalls kein Kind von Traurigkeit, mache sich Sorgen um die schulischen Leistungen der Tochter, so heisst es. Deshalb musste Georgia sich nun darauf verpflichten, mehr für die Schule und weniger fürs Mode-Business zu arbeiten. Für ihren Chanel-Auftritt gaben ihr die Eltern dennoch frei – sehr zur Freude Lagerfelds und der gesamten Modewelt.

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