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Entspannen, wo Flüchtlinge stranden

Kann man noch guten Gewissens Destinationen bereisen, wo Hunderte aus Kriegsgebieten ankommen? Ja, sagt André Lüthi von Globetrotter. Er sagt aber auch wie.

Endlich in der EU angekommen: Drei pakistanische Flüchtlinge auf der griechischen Insel Kos nach einer Bootsfahrt vom nahegelegenen türkischen Festland. (2. Juni 2015)
Endlich in der EU angekommen: Drei pakistanische Flüchtlinge auf der griechischen Insel Kos nach einer Bootsfahrt vom nahegelegenen türkischen Festland. (2. Juni 2015)
Keystone
Vor den Augen der Flüchtlinge: Eine Touristin auf Kos fährt mit dem Velo an der Polizeistation vorbei, wo die Flüchtlinge auf ihre Registrierung warten. (1. Juni 2015)
Vor den Augen der Flüchtlinge: Eine Touristin auf Kos fährt mit dem Velo an der Polizeistation vorbei, wo die Flüchtlinge auf ihre Registrierung warten. (1. Juni 2015)
Keystone
Hoffnung auf ein besseres Leben: Flüchtlinge aus Pakistan versuchen, per Gummiboot von der Türkei auf die griechische Insel Kos zu gelangen. (2. Juni 2015)
Hoffnung auf ein besseres Leben: Flüchtlinge aus Pakistan versuchen, per Gummiboot von der Türkei auf die griechische Insel Kos zu gelangen. (2. Juni 2015)
Keystone
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Die Touristen kommen mit dicken Rollkoffern, die Flüchtlinge mit nichts als ihrem Leben. Sie kommen aus dem Mittleren Osten auf die griechische Insel Kos, die nur wenige Kilometer vom türkischen Festland entfernt liegt; viele sind seit Tagen ohne Essen unterwegs. Die lokalen Behörden sind mit der Situation überfordert. Ein altes Hotel dient als provisorische Unterkunft. Diese Situation vor Ort zeigte jüngst eine TV-Reportage. Berichten zufolge kamen auf den ägäischen Inseln seit Jahresbeginn über 40'000 Flüchtlinge an, sechsmal so viele wie im Vorjahr.

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