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«Kein Abbau, sondern ein Ausbau»

Ab diesem Sommer sollen auf der Bahnstrecke zwischen Chur und St. Gallen sogenannte Gästebetreuer eingesetzt werden. Wollen die SBB damit Geld sparen?

Mit Begleitung: Auf Schweizer Fernverkehrsstrecken reisen Zugbegleiter mit – im Gegensatz zu Regionalverkehrsstrecken wie St. Gallen–Chur.
Mit Begleitung: Auf Schweizer Fernverkehrsstrecken reisen Zugbegleiter mit – im Gegensatz zu Regionalverkehrsstrecken wie St. Gallen–Chur.
Martin Rütschi, Keystone

Ab dem 9. Juni fahren die neuen Doppelstockzüge des Typs Regio-Dosto auf der Regionalstrecke zwischen St. Gallen und Chur. Im Zuge dessen lancieren die SBB sowie die Kantone St. Gallen und Graubünden ein Pilotprojekt: Während eines Jahres sollen versuchsweise sogenannte Gästebetreuer mit an Bord sein, die den Reisenden Speisen und Getränke verkaufen sowie regionale Auskünfte erteilen. Laut einer SBB-Marktforschung unter den Passagieren wünschen sich 20 Prozent der Reisenden ein Verpflegungsangebot und eine Ansprechperson im Zug. Nun suchen die SBB einen privaten Anbieter für das neue Angebot.

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