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Wo Rassismus aufblüht

Mit Sauberkeit gegen Diskriminierung: Forscher haben entdeckt, dass sich Menschen in einer chaotischen Umgebung eher von Vorurteilen leiten lassen.

Stadtviertel verschönern - Kriminalität reduzieren: Positives Beispiel New York.
Stadtviertel verschönern - Kriminalität reduzieren: Positives Beispiel New York.
Keystone

Eine schmutzige und unordentliche Umgebung kann zur Abgrenzung von anderen Menschen führen und Vorurteile fördern. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie, die zwei Wissenschaftler der holländischen Universitäten Tilburg und Groningen in der Fachzeitschrift «Science» (Bd. 332; S. 251–253) veröffentlicht haben. Eine Erklärung für ihre Beobachtung haben der Psychologe Diederik Stapel und der aus Deutschland stammende Soziologe Siegwart Lindenberg gleich mitgeliefert: Eine schmuddelige Umgebung könne die Sehnsucht nach Ordnung auslösen und Menschen dazu bewegen, im Geiste die Dinge zu vereinfachen und in verschiedene Kategorien einzuteilen, schreiben sie.

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