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Unter 21 keine Zigaretten

New York setzt in der Tabakprävention Massstäbe. Das Mindestalter für den Zigarettenkauf wird von 18 auf 21 erhöht. Auch sonst gilt die Stadt als äusserst raucherfeindlich.

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Im Kampf gegen das Rauchen hat die Stadt New York das Mindestalter für den Kauf von Zigaretten von 18 auf 21 Jahre angehoben. Ein bereits vor einem halben Jahr beschlossenes entsprechendes Gesetz trat am Sonntag (Ortszeit) in der Metropole in Kraft.

«Unter 21 kein Tabak», hiess es etwa auf einem Schild am Eingang eines Kioskgeschäfts im Nolita genannten Viertel North of Little Italy in Manhattan. Die 8-Millionen-Einwohner-Metropole ist die erste grosse Stadt in den USA mit einem so hohen Mindestalter für Tabakkonsum.

E-Zigis unter denselben Vorschriften

Die Umsetzung des Gesetzes wird streng überwacht: Wer keinen gültigen Personalausweis vorlegen kann, dem werden keine Zigaretten verkauft. Zudem überprüfen die Ladenbesitzer die Echtheit der Ausweise mithilfe eines Scanners. Die Massnahme gilt auch für den Kauf von E-Zigaretten und Tabak.

New York hatte bereits zuvor strenge Anti-Tabak-Gesetze. So ist das Rauchen in Bars, Restaurants, Parks, auf öffentlichen Plätzen und an städtischen Stränden verboten. Mit 5.85 Dollar pro Packung hat die Stadt zudem die höchsten Tabaksteuern des Landes – eine Schachtel Zigaretten kostet damit rund zwölf Dollar (10.70 Franken).

Die Statistik spricht für New York

Nach Angaben der Stadtverwaltung führten die Gesetze dazu, dass die Zahl der erwachsenen Raucher von 21,5 Prozent 2002 auf 14,8 Prozent 2011 sank. Dagegen war die Zahl der jugendlichen Raucher seit 2007 konstant bei 8,5 Prozent geblieben – Anlass für das jüngste Gesetz.

(SDA)

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