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Schweizer sind Weltmeister im Altwerden

Eine neue Statistik der OECD zeigt: Die Schweizer überholen Japan und haben erstmals die weltweit höchste Lebenserwartung. Das hat mehrere Ursachen.

Die Schweizer sind Weltmeister beim Altwerden. Mit einer Lebenserwartung von 82,8 Jahren liegen sie erstmals vor den Japanern, die jahrelang auf Platz eins gelegen hatten und nun mit 82,7 Jahren auf Platz zwei abgerutscht sind. Dies berichtet die Zeitung «Schweiz am Sonntag» gestützt auf eine neue OECD-Statistik.

Die Gründe liegen beim höheren Wirtschaftswachstum der Schweiz, den höheren Ausgaben für das Gesundheitssystem und einer deutlich gesunkenen Rate von Krebstoten. Auch ist die Zahl der Suizide rückläufig, während sie in Japan auf hohem Niveau stabil geblieben ist.

Prävention wirkt offenbar

Positive Folgen hat offenbar die Gesundheitsprävention des Bundes. Der Tabak- und Alkoholkonsum ist in der Schweiz stärker zurückgegangen als in Japan. Das zeigt die Gesundheitsstatistik 2013, welche die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) veröffentlicht hat.

Die Lebenserwartung bei Geburt hat sich in der Schweiz seit 1900 fast verdoppelt. Der Unterschied zwischen den beiden Geschlechtern verringert sich seit Jahren und beträgt noch 4,2 Jahre.

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