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Plötzlich ist Patois sprechen unter Jungen im Wallis wieder angesagt

Der Dialekt drohte in der Westschweiz auszusterben. Doch nun wächst unter den Jungen die Lust, die Sprache der Grosseltern zu erlernen.

«Patois ist cool»: Mathias Reynard und Sébastien Wuethrich.
«Patois ist cool»: Mathias Reynard und Sébastien Wuethrich.
Béatrice Devènes

«Die Leute aus meinem Dorf» heisst im Dialekt von Nendaz: «É moûndo dû myô véâdzo». So lautet auch der Titelsong einer CD, den die Walliser Jazzsängerin Sylvie Bourban eingespielt hat. 2008 hatte die Walliser Regierung einen «Conseil du patois» zur Förderung des frankoprovenzalischen Dialekts einberufen. Dieser Dialekt-Rat animierte die junge Jazzsängerin, Songs in Patois aufzunehmen. Er stiftete auch Chöre und den Countrymusiker Paul Mac Bonvin von Siders an, CDs mit Liedern und Songs in der Mundart zu produzieren, die in Gemeinden des welschen Kantonsteils immer noch gesprochen wird.

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