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«Palast des Sexismus»

«Noch nie in der Geschichte gab es Gesellschaften, in denen Frauen nur annähernd so frei und selbstbestimmt waren wie in der unsrigen.» Und dann gibt es die Sklaverei. Ein Kommentar.

Eugen Sorg
Freundschaftskuss oder Straftat? EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker herzt Simonetta Sommaruga.
Freundschaftskuss oder Straftat? EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker herzt Simonetta Sommaruga.
Keystone

Feministinnen haben es nicht leicht. Ihre Grund­überzeugung, die Frauen als Opfer patriarchaler Strukturen und männlichem Gorillagehabe sieht, erfährt keine Bestätigung in der Wirklichkeit. Der misogyne Skandal ist eine Mär. Zumindest in den westlichen Kulturen. Frauen steht heute jeder Beruf und jede Tätigkeit offen, sie sind Staatenlenkerinnen, Richterinnen, steuern Flugzeuge, suchen sich ihren Lebenspartner aus, bestimmen über ihre Sexualität. Die Gleichberechtigung von Mann und Frau ist institutionell festgezimmert und kulturell akzeptiert. Noch nie in der Geschichte gab es Gesellschaften, in denen Frauen nur annähernd so frei und selbstbestimmt waren wie in der unsrigen.

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