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«Niemand überlebt die Liebe unbeschadet»

Die Anthropologin Helen Fisher erforscht das Hirn von Menschen, die Liebeskummer haben. Verliebtheit, sagt sie, sei keine Emotion.

«Leidenschaftliche Verliebtheit ist wie eine Sucht, Liebeskummer wie ein Drogenentzug», sagt Helen Fisher. Foto: Sabina Bobst
«Leidenschaftliche Verliebtheit ist wie eine Sucht, Liebeskummer wie ein Drogenentzug», sagt Helen Fisher. Foto: Sabina Bobst

Sie stecken Menschen mit akutem Liebeskummer in einen Computertomografen, um deren Hirn zu erforschen. Warum?

In meinem ersten Buch schrieb ich über die Ehe und darüber, warum wir Paarbindungen eingehen. Danach schrieb ich über Scheidungen. Und irgendwann, als ich nachts unterwegs war, dachte ich plötzlich: Vielleicht haben wir drei verschiedene Hirnsysteme für die Liebe entwickelt – eines für sexuelle Anziehung, eines für romantische Liebe und eines für Bindung. Und vielleicht wäre im Hirn zu erkennen, was Verliebtsein bedeutet.

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