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Hunderte starben wegen Antibabypille

Zahlen aus den USA belegen: Viele Frauen kamen um, weil sie die Pille nahmen.

Nicht ungefährlich: Die Antibabay-Pille kostete schon zahlreiche Frauen das Leben.
Nicht ungefährlich: Die Antibabay-Pille kostete schon zahlreiche Frauen das Leben.
AFP

Vor 50 Jahren kam die erste Antibabypille auf den Markt. Schon damals war bekannt, dass die hormonelle Verhütung Nebenwirkungen wie Kopfweh oder Lungenembolien haben kann. Selten sogar tödliche. Die Pharmaindustrie aber weigert sich bis heute hartnäckig, Zahlen über diese Todesfälle herauszugeben.

Vergangenes Jahr deckte der «Tages-Anzeiger» auf, dass in der Schweiz seit 1990 mindestens fünf Frauen nach Einnahme von Antibabypillen starben. Nun hat sich die Fernsehsendung «10 vor 10» bei der staatlichen USGesundheitsbehörde FDA Zugang zu einer Datenbank mit internationalen Zahlen verschafft. Aus dem gestrigen Bericht geht hervor, dass die meistverkauften Pillen zu vielen Todesopfern geführt haben: Bei Nuvaring sind es weltweit rund 40 Tote, bei Yaz 50, beim Verhütungspflaster Evra 130 und bei Yasmin 140.

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