Zum Hauptinhalt springen

Gläubige muslimische Jugendliche gewaltbereiter

Bei einer Befragung von 45'000 Schülern in Deutschland fielen gläubige Muslime durch Delikte wie Körperverletzung oder Raub mehr auf als Angehörige anderer Migrantengruppen.

Die höchste Gewalttäter-Quote gibt es demnach unter «sehr religiösen» muslimischen Jugendlichen mit 23,5 Prozent. Dabei sei die höhere Gewalttätigkeit unter Muslimen ausschliesslich männlichen Jugendlichen zuzurechnen. Das geht aus einer Untersuchung des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen hervor, die der Nachrichtenagentur DAPD in Auszügen vorliegt. Die «Süddeutsche Zeitung» hatte zuvor aus der Erhebung zitiert.

Die Studie führt die Ergebnisse vor allem auf unterschiedliche Männlichkeits-Vorstellungen zurück: Die muslimische Religiosität fördere die Akzeptanz der Machokultur, sagte Institutsdirektor Christian Pfeiffer im Gespräch mit der Nachrichtenagentur DAPD. In der Religion und auch in der Familie bekämen sie oft ein konservatives Bild vorgelebt und pochten anschliessend auf ihre Vorrechte als Mann.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.