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Fast zehn Milliarden Menschen bis 2050

Bis in die Mitte des Jahrhunderts soll die Weltbevölkerung noch einmal um mehr als ein Drittel wachsen. Eine Studie macht zwei Regionen als Wachstumstreiber aus.

Die Einwohnerzahl Afrikas soll sich bis 2050 mehr als verdoppeln: Menschen demonstrieren in der nigerianischen Metropole Lagos gegen höhere Treibstoffpreise. (11. Januar 2012)
Die Einwohnerzahl Afrikas soll sich bis 2050 mehr als verdoppeln: Menschen demonstrieren in der nigerianischen Metropole Lagos gegen höhere Treibstoffpreise. (11. Januar 2012)
AFP

Die Weltbevölkerung könnte einer Studie zufolge bis zum Jahr 2050 von derzeit 7,1 auf 9,7 Milliarden Menschen wachsen. Bis zum Ende des Jahrhunderts könnten bis zu elf Milliarden Menschen auf der Erde leben, hiess es heute in einer Untersuchung des französischen Demografieforschungsinstituts Ined.

Allein in Asien werde die Einwohnerzahl bis zum Jahr 2050 von derzeit 4,3 auf 5,2 Milliarden steigen. Im derzeit bevölkerungsreichsten Staat China soll sie demnach bei 1,3 Milliarden stagnieren, in Indien hingegen von derzeit 1,2 auf 1,6 Milliarden ansteigen.

4,8 Kinder pro Afrikanerin

Ined rechnet damit, dass in Afrika im Jahr 2050 ein Viertel der Weltbevölkerung leben wird. Die Einwohnerzahl werde sich dort von derzeit 1,1 auf 2,5 Milliarden Menschen mehr als verdoppeln. Als Grund wird eine Geburtenrate von 4,8 Kindern pro Frau angegeben; der weltweite Durchschnitt liegt bei 2,5.

Die Vereinten Nationen hatten im Juni angegeben, dass sie mit einem Anwachsen der Weltbevölkerung auf 9,6 Milliarden Menschen bis zum Jahr 2050 rechnen.

AFP/rub

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