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«Es ist schwer, die Sowjetunion zu vermissen»

Der Musiker Vladimir Ashkenazy über seine Jahre im Kommunismus und seine Haltung zu Wladimir Putin.

«Ich wollte Russland etwas zurückgeben.» Der russische Dirigent und Pianist Vladimir Ashkenazy in seinem Haus in Pura, Tessin.
«Ich wollte Russland etwas zurückgeben.» Der russische Dirigent und Pianist Vladimir Ashkenazy in seinem Haus in Pura, Tessin.
Daniel W. Szpilman

Auf einem Hügel thront eine kleine Kirche. Olivenbäume umringen sie. Es riecht nach verbranntem Holz, und ein weisser BMW fährt vor. Hinter dem Steuer sitzt der Pianist und Dirigent Vladimir Ashkenazy. Sein Haar fällt ihm leicht ins Gesicht – wie auf den Fotos von 1955, als er als junger Mann in einem viel zu langen Frack den zweiten Platz des Chopin-Wettbewerbs in Warschau gewann.

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